Mecklenburg-Vorpommern : Minister hält Söders Soli-Vorschlag für voreilig

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MVs Finanzminister Reinhard Meyer (SPD) hält den Vorschlag von Bayerns Ministerpräsidenten für falsch.

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24. April 2020, 13:04 Uhr

Der Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zur Abschaffung des Solidaritätszuschlags noch vor dem Sommer hat bei Mecklenburg-Vorpommerns Finanzminister Reinhard Meyer (SPD) Kritik hervorgerufen. „Wir brauchen nach der Corona-Krise ein Konjunkturpaket des Bundes", erklärte Meyer am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Das müsse finanziert werden.

Deshalb ist es falsch, jetzt Steuersenkungen zu fordern. Das ist das Gegenteil von dem, was wir jetzt brauchen. Finanzminister Reinhard Meyer (SPD)
 

Bayerns Ministerpräsident Söder hatte auf Twitter geschrieben, Steuersenkungen statt Erhöhungen seien das richtige Konzept in der Krise. „Die Gastronomie könnte der Vorreiter für andere Bereiche sein. Als nächstes sollte der Soli noch vor dem Sommer abgeschafft werden." Die große Koalition im Bund will den Soli bisher bundesweit 2021 für rund 90 Prozent der Zahler streichen.

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