Mecklenburg-Vorpommern : Keine Sonntags-Öffnungen im Einzelhandel geplant

Eine Lockerung der Ladenschlussregelungen ist bislang nicht vorgesehen.

Eine Lockerung der Ladenschlussregelungen ist bislang nicht vorgesehen.

Mecklenburg-Vorpommern will dem Einzelhandel in der Corona-Krise keine zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntage gewähren.

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23. April 2020, 15:35 Uhr

Anders als das Nachbarland Schleswig-Holstein will Mecklenburg-Vorpommern dem Einzelhandel in der Corona-Krise keine zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntage gewähren. Eine Lockerung der Ladenschlussregelungen sei bislang nicht vorgesehen, sagte am Donnerstag in Schwerin ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. In den zurückliegenden Wochen war Geschäften und Supermärkten erlaubt worden, Lebensmittel auch an Sonntagen zu verkaufen. Diese Ausnahmeregelung wurde aber mit der seit Montag wirksamen allgemeinen Ladenöffnung wieder zurückgenommen.

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In Schleswig-Holstein dürfen nach der wochenlangen Schließung wegen der Corona-Pandemie viele Geschäfte am 26. April und am 3. Mai in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr ausnahmsweise öffnen. Das sei ein Beitrag zur Entzerrung der Kundenströme, kein Aufruf zum Shopping, betonte am Donnerstag der Kieler Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP).

Verstärkter Reisetätigkeit in Grenzregionen

Unterschiedliche Regelungen zur Sonntagsöffnung und unterschiedliche Feiertage führten in der Vergangenheit häufig zu verstärkter Reisetätigkeit in Grenzregionen, wie etwa im Raum Lübeck. Von der aktuellen Sonntagsöffnung in Schleswig-Holstein profitieren den Angaben zufolge Bau- und Gartenmärkte, nicht aber Bekleidungs- und Elektronikgeschäfte.

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