Mecklenburg-Vorpommern : Minister Backhaus: Afrikanische Schweinepest nähergerückt

 
 

Erhöhte Alarmbereitschaft auf allen Ebenen.

von
15. November 2019, 21:27 Uhr

Die Afrikanische Schweinepest ist nach Angaben von Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) näher an Mecklenburg-Vorpommern gerückt. „Für uns heißt das erhöhte Alarmbereitschaft auf allen Ebenen“, teilte er am Freitagabend mit.

Weiterlesen: Backhaus: Risiko für Afrikanische Schweinepest weiter gestiegen

Der polnische Veterinärdienst habe darüber informiert, dass am Donnerstag bei einem tot gefundenen Wildschwein in der Woiwodschaft Lebus - etwa 80 Kilometer entfernt von der Grenze zu Brandenburg - die Seuche festgestellt wurde. Erst vor wenigen Tagen hatte der Minister mitgeteilt, dass die jüngsten Fälle etwas mehr als 300 Kilometer von der Landesgrenze entfernt vorkamen.„Wir sind in Mecklenburg-Vorpommern auf eine mögliche Einschleppung der Tierseuche sehr gut vorbereitet“, sagte Backhaus. Die Jäger im Land bittet er um höchste Wachsamkeit und Sensibilität.

Tierseuche vor einiger Zeit aus Afrika nach Europa gekommen

„Jeder Totfund, insbesondere in Grenzgebieten, muss unverzüglich den zuständigen Behörden gemeldet werden, so dass diese die entsprechenden Untersuchungen einleiten können.“ Im Juni 2018 hatten die Veterinärbehörden von Polen und Deutschland eine gemeinsame Übung durchgeführt, die einen raschen Informationsfluss nach Feststellung der Afrikanischen Schweinepest zwischen beiden Ländern sicherstellen soll.

Die Tierseuche war vor einiger Zeit von Afrika nach Europa eingeschleppt worden. Polen gehört in Europa neben Rumänien, Ungarn und dem Baltikum zu den besonders von Afrikanischer Schweinepest betroffenen Regionen.

Die Afrikanische Schweinepest führt bei Wild- und Hausschweinen häufig nach kurzer Krankheit zum Tod. Es gibt keine Impfstoffe gegen die Infektion. Für andere Tierarten und den Menschen ist das Virus ungefährlich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen