Diese Statistik überrascht nicht : Mecklenburg-Vorpommern 2018 mit Sonnenscheinrekord

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Das ausklingende Jahr 2018 brach viele Wetterrekorde, auch im Nordosten.

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28. Dezember 2018, 20:00 Uhr

Das Wetter in diesem Jahr hat die Touristen in Mecklenburg-Vorpommern gefreut und die meisten Bauern betrübt. Mit 2085 Stunden schien die Sonne im Nordosten noch nie so lange wie 2018, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mit. Besonders deutlich wird diese Zeit bei Betrachtung der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. In diesem Zeitraum schien die Sonne im Schnitt nur 1648 Stunden pro Jahr. Am längsten schien die Sonne in diesem Jahr über Berlin, wo in Dahlem 2308 Stunden verzeichnet wurden.

Allerdings gehörte Mecklenburg-Vorpommern mit einer Durchschnittstemperatur von 10,2 Grad zu den vergleichsweise kühlen Bundesländern. Aber der Vergleich mit dem Referenzzeitraum zeigt, dass 2018 der Schnitt um glatte zwei Grad höher lag. Wie zu erwarten ergibt sich bei der Niederschlagsmenge ein umgekehrtes Bild. Mit rund 440 Litern pro Quadratmeter gehörte MV zu den eher niederschlagsarmen Bundesländern, der Schnitt liegt damit noch einmal um 155 Liter geringer als im Referenzzeitraum.

Deutschland im Zeichen des Klimawandels

Mit im Schnitt 10,4 Grad erlebte Deutschland laut DWD das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im 19. Jahrhundert. Zugleich war 2018 auch das sonnigste Jahr und eines der trockensten. Es habe ganz im Zeichen des Klimawandels gestanden. «Von April bis November verliefen alle Monate ausnahmslos zu warm, zu trocken und sonnenscheinreich», erklärte DWD-Sprecher Andreas Friedrich.

Der für viele Menschen lange Zeit in Erinnerung bleibende Ostersonntag findet auch Erwähnung in der DWD-Bilanz. In Gersdorf bei Rerik maßen die Meteorologen 35 Zentimeter Neuschnee. Diese Schneemassen sorgten beispielsweise in den Tiergärten in Marlow, Güstrow und Rostock für schwere Schäden.

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