Landwirtschaft : MV unterstützt Bauern bei Digitalisierung ihrer Betriebe

Der Landwirt Hubertus Paetow steuert in Finkenthal bei Rostock seine Drohnen. Drohnen über Getreidefelder, satellitengesteuerte Mähdrescher, Handy-Nachrichten vom Milchvieh: Mit Internet und Datenbanken machen sich auch die Bauern an die digitale Wende.

Der Landwirt Hubertus Paetow steuert in Finkenthal bei Rostock seine Drohnen. Drohnen über Getreidefelder, satellitengesteuerte Mähdrescher, Handy-Nachrichten vom Milchvieh: Mit Internet und Datenbanken machen sich auch die Bauern an die digitale Wende.

Die digitalen Kompetenzen der Landwirte im Land sollen verbessert werden.

svz.de von
06. Dezember 2018, 15:01 Uhr

Das Land will die Bauern dabei unterstützen, sich mehr Kenntnisse in der Digitalisierung anzueignen. Die digitale Kompetenz sei ein wichtiger Faktor im Unternehmensmanagement, sagte Agrar-Staatssekretär Jürgen Buchwald am Donnerstag in Dummerstorf bei Rostock auf einer Tagung zu den Chancen der Digitalisierung für die Landwirtschaft. Buchwald zufolge gibt es Möglichkeiten zur Förderung der Einführung und Nutzung digitaler Techniken. So könne ein Kurs für den Erwerb eines Drohnenführerscheins unterstützt werden. Die Fördermöglichkeit für besonders innovative Maschinen werde bis 2020 verlängert, kündigte der Staatssekretär an. Auch Investitionen in die neueste Technik mit digitaler Steuerung könnten gefördert werden, etwa Futterautomaten oder Licht-, Wärme- und Lüftungsregulation.

Wenn das Julius-Kühne-Institut Spezialmaschinen zum exakten oder sparsamen Ausbringen von Dünger oder Pflanzenschutzmitteln als besonders innovativ bewertet, könne es auch dafür Fördergelder geben. Das gelte auch für Maschinen zur mechanischen Unkrautbekämpfung.

Zudem verwies Buchwald darauf, dass den Landwirten über die Homepage der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei (LFA) die Agrar-Wetterdaten des Deutschen Wetterdiensts (DWD) kostenlos zur Verfügung stehen.

Dass Mecklenburg-Vorpommern in der Breitbandinfrastruktur zurückliege, sollte laut Buchwald nicht dazu führen, nicht über die Digitalisierung nachzudenken. Es seien Entscheidungen über den Aufbau betrieblicher Netzwerke, die Verwaltung und Nutzung von Betriebsdaten und Vorbereitung des Personals getroffen werden.

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