Für einen symbolischen Preis : MV kauft pommersche Schlossanlage Ludwigsburg

Das Land will die Schlossanlage Ludwigsburg bei Greifswald kaufen und sanieren.

von
28. Mai 2019, 20:00 Uhr

Das Kabinett machte am Dienstag den Weg dafür frei, teilten Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (beide SPD) nach der Kabinettssitzung mit. Der Bund werde sich mit 20 Millionen Euro an der Sanierung beteiligen. Für den Kauf sei ein symbolischer Preis zu zahlen. Die drei Eigentümer hatten bereits vor einem Jahr zugesagt, ihren Anteil für einen symbolischen Preis zu verkaufen.

Schloss wichtig für regionale Identität

Das Kultur- und das Finanzministerium sind Schwesig zufolge beauftragt, die Gespräche zur Eingliederung des Schlosses Ludwigsburg als Außenstelle in das Pommersche Landesmuseum fortzusetzen. Für das Schloss sei ein langfristig tragfähiges Konzept nötig. Es sei nicht nur für die touristische Entwicklung wichtig, sondern auch für die regionale Identität.

Viele Menschen in ganz Vorpommern haben sich für die Sanierung des Schlosses eingesetzt. Es werde nach dem Jagdschloss Granitz das zweite Schloss im Landesbesitz in Vorpommern sein. Dem Kauf muss der Landtag noch zustimmen. Ein entsprechender Antrag soll in der nächsten Sitzung gestellt werden.

Baulich im schlechten Zustand

Der Haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Egbert Liskow, sagte Schloss Ludwigsburg sei eines der letzten erhaltenen Schlösser der Pommerschen Herzöge. Es sei in einem baulich sehr schlechten Zustand. Umfassende Instandsetzungsmaßnahmen seien nötig. In das Gesamtkonzept müsse auch die Restaurierung des Schlossparks einbezogen werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen