MV im Dialog mit Russland : Annäherung in schwierigen Zeiten

Ministerpräsidentin Schwesig und Knorr-Bremse-Aufsichtsratschef Klaus Mangold während eines Forums in St.Petersburg
Ministerpräsidentin Schwesig und Knorr-Bremse-Aufsichtsratschef Klaus Mangold während eines Forums in St.Petersburg

MV setzt weiter auf Zusammenarbeit. Ministerpräsidentin Schwesig plant schon die nächste Reise nach St. Petersburg

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11. Juni 2019, 05:00 Uhr

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will im kommenden Jahr zur Deutschen Woche erneut nach St. Petersburg reisen. Sie wolle „Brücken bauen, im Dialog bleiben auch in schwierigen Zeiten“, sagte Schwesig gestern nach ihrer Rückkehr aus Russland. „Davon war meine erneute Reise nach St. Petersburg geprägt.“

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Die Ministerpräsidentin hatte in Russland unter anderem an einem Treffen der deutsch-russischen Freundschaftsgruppen des Deutschen Bundesrats und des Russischen Föderationsrats teilgenommen. Zu Beginn ihres viertägigen Besuchs hatte sie am Freitag auf dem St. Petersburg International Economic Forum für eine Wiederbelebung der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen und eine Aktivierung des Seehandels geworben.

Schwesig hofft auf mehr Besonnenheit

„Das war ein erfolgreicher Besuch“, sagte Schwesig. Ihre Gruppe habe gute Gespräche im wirtschaftlichen Bereich und auch auf politischer Ebene geführt. „Es gibt auf deutscher und auf russischer Seite ein großes Interesse, die Zusammenarbeit weiter auszubauen.“

Auch die Ostsee Pipeline Nord Stream 2 sei bei dem Besuch immer wieder Thema gewesen. „Deutschland steigt in den nächsten Jahren aus der Atomenergie aus; auch der Kohleausstieg ist beschlossen. Deshalb ist der Bau der Pipeline wichtig für die Energieversorgung in Deutschland“, sagte Schwesig. Und der Bau schaffe und sichere Arbeitsplätze in MV.

Sie rate bei den Debatten zu mehr Besonnenheit. Fast 80 Prozent der Bürger in MV befürworteten trotz der schwierigen internationalen Lage den Ausbau der Zusammenarbeit mit Russland.

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