Verbandstag in Göhren-Lebbin : MV-Wohnungswirtschaft sucht Bauland

urn_binary_dpa_com_20090101_191204-90-024344-FILED.jpeg

Es wird gebaut wie seit Jahren nicht. Doch die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum kann in den Uni-Städten Mecklenburg-Vorpommerns und vielen Küstenorten nicht gedeckt werden.

von
05. Dezember 2019, 12:58 Uhr

Die Wohnungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern kann nach Angaben ihres Verbandes mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, braucht dafür aber das nötige Bauland. Auf ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag in Göhren-Lebbin (Mecklenburgische Seenplatte) wollen die kommunalen und genossenschaftlichen Unternehmen ein Positionspapier verabschieden.

Neben der Forderung nach der Bereitstellung von mehr Grundstücken beinhaltet es auch den neuerlichen Ruf nach einer besseren Förderung der Wohnraummodernisierung.

35 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnen

Die Landesregierung hatte ihre Förderrichtlinien für den Neubau von Sozialwohnungen deutlich erweitert. Sie erhofft sich damit vor allem für die Universitätsstädte Rostock und Greifswald sowie für Badeorte an der Ostseeküste Impulse und eine Entspannung des Wohnungsmarktes. Bauminister Christian Pegel (SPD) wird zu der Verbandstagung erwartet. Nach seinen Angaben fließen im laufenden Jahr rund 35 Millionen Euro in die Förderung von bezahlbarem Wohnen.

Dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen gehören in Mecklenburg-Vorpommern 156 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften an. Im vergangenen Jahr investierten die Unternehmen laut Verband rund 414 Millionen Euro in Neubau, Sanierung und Modernisierung von Wohnungen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen