Mecklenburg-Vorpommern : Linke fordert Notfallbetreuung für Kinder Alleinerziehender

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Die oppositionelle Linke fordert die Landesregierung auf, die Betreuung für Kinder in Krippen, Kitas und Horten Mecklenburg-Vorpommerns wieder deutlich auszuweiten.

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16. April 2020, 14:22 Uhr

„Ebenso wie für die Schulen allmählich über Lockerungen nachgedacht wird, muss dies aus Sicht der Kinder auch für die Kita-Betreuung gelten“, sagte am Donnerstag die familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Schweriner Landtag, Jacqueline Bernhardt. Nach ihrer Ansicht sollten auch Familien, die Hilfe vom Jugendamt erhalten, und Alleinerziehende von der Notfallbetreuung Gebrauch machen können.

Alleinerziehende trifft die Situation besonders hart

Laut Bernhardt leben im Nordosten etwa 57 200 alleinerziehende Eltern, viele mit kleinen Kindern. „Gerade Alleinerziehende trifft die aktuelle Situation besonders hart. Neben Job- oder Existenzängsten, müssen sie die Betreuung von einem oder mehreren Kindern sicherstellen. Unterstützende Strukturen, wie die Großeltern, sind aufgrund des Kontaktverbotes nicht mehr erlaubt“, begründete die Oppositionspolitikerin ihre Forderung.

Die schrittweise Ausdehnung der Betreuung müsse aber mit dem erforderlichen Gesundheitsschutz einhergehen. Auch für die Schulen hatte die Linksfraktion Hygienepläne gefordert.

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