Auch Service für Bahnkunden Thema : Landtag berät über Lehrergehälter, Radwege und Windkraftnutzung

Der Landtag in MV
Der Landtag in MV

Das Parlament in Schwerin setzt seine Beratungen fort. Auf Antrag der Linken steht erneut die Vergütung von Grundschullehrern in Mecklenburg-Vorpommern auf der Tagesordnung.

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23. Mai 2019, 06:52 Uhr

Im Ringen um dringend benötigte Lehrer haben einige Bundesländer die Vergütung für Grundschullehrer bereits kräftig aufgestockt. Mecklenburg-Vorpommern zögert noch - und könnte deshalb den Wettbewerb verlieren, warnt die Linke.

Die Oppositionsfraktion dringt seit langem auf eine Anhebung der Einkommen auf das Niveau der Lehrer an weiterführenden Schulen, die auch von den Gewerkschaften gefordert wird.

Nach Angaben von Linksfraktionschefin Simone Oldenburg beträgt der Einkommensunterschied monatlich bis zu 500 Euro. In anderen Bundesländern sei die Angleichung schon erfolgt, was diesen Vorteile im Wettbewerb um den Lehrernachwuchs bringe, sagte Oldenburg vor der Landtagssitzung. Sie ermahnte die SPD, die die Landesregierung führt und die Bildungsministerin stellt, ihre eigenen Parteitagsbeschlüsse umzusetzen. Erst im März hatte die Partei in Rostock für eine Anhebung der Grundschullehrergehälter votiert.

Weiterlesen: Qualität der Schulen im Land kaum überprüft

Weitere Themen der Parlamentssitzung sind unter anderem Mängel beim Service für Bahnkunden, der Ausbau der Windkraftnutzung und die Lücken im Radwegenetz des Landes. Erst am Mittwoch hatte der ADFC-Landesverband mit einer Protestaktion vor dem Landtag in Schwerin mehr Geld für den Bau und die Instandsetzung von Radwegen in Mecklenburg-Vorpommern gefordert. In einem Forderungskatalog, der an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) übergeben wurde, verlangt der Radfahrer-Verband auch die Einrichtung eines eigenständigen Rad-Referats im Landesverkehrsministerium.

Weiterlesen: ADFC fordert koordinierten Radwegebau in MV

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