Landtag Schwerin : Früherer SPD-Landtagsabgeordneter Borchert gestorben

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rudolf Borchert steht im Schweriner Schloss. Borchert ist in der Nacht zu Mittwoch (13.11.2019) gestorben.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rudolf Borchert steht im Schweriner Schloss. Borchert ist in der Nacht zu Mittwoch (13.11.2019) gestorben.

Der langjährige SPD-Landtagsabgeordnete Rudolf Borchert ist tot.

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13. November 2019, 11:49 Uhr

Der langjährige SPD-Landtagsabgeordnete Rudolf Borchert ist tot. Wie Landtagspräsidentin Birgit Hesse in Schwerin zu Beginn der Parlamentssitzung mitteilte, starb Borchert in der Nacht zu Mittwoch.

Der 67-Jährige war von 1998 bis 2016 Mitglied des Landtags, nach einer Krebsdiagnose aber nur noch selten öffentlich aufgetreten.

Zuletzt hatte er sich ehrenamtlich für die Umsetzung der Energiewende eingesetzt. Dieses Thema war zuvor auch ein Schwerpunkt seiner Abgeordnetentätigkeit, neben der Finanzpolitik.

Borchert gehörte dem linken Flügel der SPD an. Frühzeitig hatte er sich für ein rot-rotes Bündnis mit der Linken eingesetzt, das in Mecklenburg-Vorpommern von 1998 bis 2006 regierte.

In Waren geboren

Borchert wurde am 4. Januar 1952 in Waren (Müritz) geboren. Nach dem Studium an der Humboldt-Universität Berlin war er in seiner Heimatstadt als Lehrer für Sport, Geografie und Geschichte tätig.

Nach 1990 war er für etwa drei Jahre Amtsleiter in Waren und dann bis 1998 Geschäftsführer des Awo-Kreisverbandes Mecklenburg-Strelitz.

Der auch im Alter als ambitionierter Marathonläufer sportlich aktive Borchert war in zweiter Ehe verheiratet. Aus dieser Verbindung war ein Sohn hervorgegangen. Aus erster Ehe stammen zwei Kinder.

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