Mecklenburg-Vorpommern : Landesregierung erwägt Mundschutzpflicht auch bei Arztbesuchen

Ein Mundschutz hängt in einer Hausarztpraxis. (Symbolbild)

Ein Mundschutz hängt in einer Hausarztpraxis. (Symbolbild)

Ärzte befürworteten, wenn Patienten bei Eintritt in die Praxis einen Mundschutz tragen.

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23. April 2020, 20:02 Uhr

Die Landesregierung erwägt, die vom 27. April an geltende Mundschutzpflicht in Mecklenburg-Vorpommern auf Arztbesuche auszudehnen. Wie Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Donnerstag in Schwerin sagte, gibt es dazu vermehrt Anfragen aus der Ärzteschaft des Landes. Deshalb habe sein Ministerium Kontakt zu Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung aufgenommen. Es zeichne sich ab, dass Ärzte es befürworteten, wenn Patienten bei Eintritt in die Praxis einen Mundschutz trügen.

Mecklenburg-Vorpommern hatte in der Vorwoche als zweites Bundesland nach Sachsen eine Maskenpflicht beschlossen. Sie galt zunächst für die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs, wurde später aber auf das Einkaufen erweitert. Wann eine Entscheidung fällt, ob auch Arztbesuche unter die Mundschutzpflicht fallen, ließ Glawe zunächst offen.

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