Jessenitz/Trebs : Spontane Party mit den Rettern von Lübtheen

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Einwohner aus Jessenitz-Werk und Trebs bedanken sich bei Einsatzkräften für die wirksame Hilfe im Notfall.

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07. Juli 2019, 20:00 Uhr

Eine spontane Idee von Peggy Grünwoldt und einer eingeschworenen alten Gemeinschaft ließ die Tugenden der Jessenitzer und Trebser Einwohner am vergangenen Freitag in wenigen Stunden wieder lebendig werden. Mit der Anfrage an die Bundeswehrsoldaten vor der Haustür, ob sie am Abend gern eine Grillwurst annehmen würden, wurde eine Kommunikation in Gang gesetzt, die zunächst von Enttäuschung bis Begeisterung alles enthielt.

Eine große Party

Vernunft und Begeisterung brachen sich Bahn und mit der aktiven Unterstützung von Landrat Stefan Sternberg und General Kropf wurde dieses Vorhaben der Einwohner beider Dörfer zu einer Dorfparty, wie wir sie uns in unseren kühnsten Erwartungen nicht vorstellen konnten.

Wir Einwohner  wünschen allen Hilfskräften eine glückliche Heimkehr zu ihren Familien und sind froh, dass wir euch kennen lernen durften und wir sind erfüllt von Dankbarkeit. Die Einwohner von Jessenitz-Werk und Trebs
 

Es wurde in wenigen Stunden Kuchen gebacken, Salate aller Art kreiert, Getränke jeder Geschmacksrichtung organisiert, Musik und Mikrofon herbeigeschafft, ein Riesengrill angeschmissen und der Wettkampf zwischen dem Grill der Soldaten um ihren Spieß und den Brüdern Heiko und Reno Münch war eröffnet. Wer an diesem Abend hungrig nach Hause gegangen ist, war selbst schuld. Ehrengäste waren Landrat Stefan Sternberg, General Gerd Kropf mit seinen Einsatzkräften, Helfer vom THW und Feuerwehr. Und die, die noch im Einsatz waren, wurden per Kurierdienst verköstigt.

Ein dreifaches „Anker wirf!“

Alle Beteiligten waren überrascht, wie viel Lob ein Mensch doch aushalten kann. Das traf auf Helfer und Betroffene gleichermaßen zu. Das eine solche Dankeschönparty nicht ohne Reden auskommt, versteht sich von selbst. Die Anwesenden waren freudig überrascht, dass sie deutlich kürzer waren als üblicherweise Bundestagsreden und doch brachten sie das zum Ausdruck, was jeder im Inneren spürte. Zur Erinnerung an dieses Ereignis übergaben die Einwohner ein Poster mit aktuellen Bildern und einer Danksagung mit den Unterschriften der Jessenitzer und Trebser. Die Soldaten bedankten sich für die freundliche Aufnahme und Betreuung mit dem Kampfruf der Pioniere, einem dreifachen „Anker wirf!“.

 
 

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