Insolventer „Lila Bäcker“ : Verkaufspläne verzögern sich

Bekannt im Norden: Die Bäckereikette “LIla Bäcker“ ist insolvent.
Bekannt im Norden: Die Bäckereikette “LIla Bäcker“ ist insolvent.

Die Gespräche mit Investoren für den insolventen "Lila Bächer" dauern länger als geplant

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10. Mai 2019, 14:34 Uhr

Die Gespräche der insolventen Backkette „Lila Bäcker“ über einen Verkauf ziehen sich hin. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, dauern die Verhandlungen mit zwei Interessenten länger als geplant. So habe der Gläubigerausschuss, der eine solche Entscheidung vorbereitet, noch keine endgültige Entscheidung gefällt.

Damit sei an diesem Montag bei der Gläubigerversammlung am Amtsgericht Neubrandenburg nur mit „verfahrensleitenden Festlegungen“, aber nicht mit einer Entscheidung zu rechnen. Das Gericht überwacht das seit 1. April laufende „Insolvenzverfahren in Eigenregie“.

Weiterlesen: „Lila Bäcker“ will mehr als 70 Filialen schließen oder verkaufen

Der Geschäftsbetrieb der Gruppe mit zuletzt rund 400 Filialen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die auch als „Unser Heimatbäcker“ firmiert, laufe weiter. Allerdings seien bereits Mietverträge für 76 Filialen gekündigt worden, um eine Perspektive des Unternehmens zu sichern. Diese sollen nach und nach aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden. Verhandelt werde noch mit einer Investorengruppe aus dem Bäckereigewerbe sowie einer Bankengruppe.

Die Entscheidung soll noch im Mai fallen.

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