Wohnen in MV : Immer weniger Mietschulden

Positiver Trend in MV: Große Wohnungsunternehmen verzeichnen einen Rückgang der Schulden ihrer Mieter.

svz.de von
11. Juni 2019, 13:16 Uhr

Die Mietschulden bei den großen kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sind in den vergangenen 15 Jahren um ein Drittel gesunken. Standen Mieter im Jahr 2003 mit 32,4 Millionen Euro in der Kreide, waren es im Jahr 2018 noch 19,4 Millionen Euro, wie der Verband der norddeutschen Wohnungsunternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte.

Mieten gestiegen, aber bezahlbar

„Die Zahlen sind Fakten, die nicht zur aktuellen wohnungspolitischen Hysterie passen“, sagte Verbandsdirektor Andreas Breitner. Der Rückgang der Mietschulden zeige, dass die Mieten im Norden zwar moderat gestiegen seien, in Verbindung mit steigenden Einkommen aber bezahlbarer würden.

Der VNW vertritt nach eigenen Angaben in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg 359 Wohnungsunternehmen - davon in MV 149 mit 290 000 Wohnungen. Die meisten sind kommunal oder genossenschaftlich und einige kirchlich, wie ein Verbandssprecher sagte. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liege in den VNW-Mitgliedsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern bei 5,21 Euro.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen