Mecklenburg-Vorpommern : Grüne wollen Geburtshilfe im Krankenhausplan verankern

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Schließungen von Geburtenstationen gefährden Wahlfreiheit und eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe- und Kinderstationen.

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19. April 2020, 11:45 Uhr

Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern fordern, die Geburtshilfe sowie die Kinder- und Jugendmedizin verpflichtend in den Landeskrankenhausplan aufzunehmen.

Nur wenn diese beiden Bereiche in den Krankenhausplan aufgenommen werden, haben Frauen im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern auch das tatsächliche Recht auf Wahlfreiheit und eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe- und Kinderstationen. Ulrike Berger, Grünen-Landesvorsitzende

Mit der beschlossenen Schließung der Geburtenstation des Mediclin-Krankenhauses Crivitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) würde sich die Anzahl der Stationen in Mecklenburg-Vorpommern von 18 im Jahr 2009 auf 15 im Jahr 2020 reduzieren. "Und ein Ende der Kreißsaal-Schließungen ist nicht absehbar", betonte Berger, deren Partei aktuell nicht im Schweriner Landtag vertreten ist.

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