Mecklenburg-Vorpommern : Fahrgäste können Anregungen für Bahn-Nahverkehr 2021 übermitteln

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Bis zum 22. März können Meinungen und Anregungen über ein Kontaktformular auf der Seite oder per Post dem Ministerium mitgeteilt werden.

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04. März 2020, 12:58 Uhr

Die Fahrgäste des Bahn-Nahverkehrs sind um ihre Meinung und Anregungen zum Fahrplanentwurf des Landes für das Jahr 2021 gebeten. Am Mittwoch startete das Verkehrsministerium seine jährliche Fahrgastbeteiligung, wie eine Sprecherin erklärte. Die Fahrplanentwürfe sind im Internet unter www.fahrplan2021mv.de zu finden.

Bis zum 22. März können Meinungen und Anregungen über ein Kontaktformular auf der Seite oder per Post dem Ministerium mitgeteilt werden, wie es hieß. Für Juli 2020 ist eine Stellungnahme zu den Hinweisen angekündigt.

Erste Kritik gab es bereits

"Wir werden die Anregungen gründlich prüfen und in der Fahrplangestaltung für 2021 und die Folgejahre berücksichtigen, soweit es nach Abwägung der Vor- und Nachteile zweckmäßig erscheint", versprach Minister Christian Pegel (SPD).

Erste Kritik am Fahrplanentwurf hatten bereits der Landkreis Rostock und der Fahrgastverband Pro Bahn geäußert - wegen einer geplante Ausdünnung des Bahnverkehrs zwischen Rostock und Bad Doberan. Die landeseigene Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) will den bisherigen Halbstunden-Takt in der Hauptverkehrszeit montags bis freitags aufgeben und die Züge nur noch im Stundentakt verkehren lassen. Sie verweist auf Busse.

155 Anregungen bei der Fahrgastbeteiligung 2019 eingegangen

Im vergangenen Jahr sind laut Ministerium 155 Anregungen bei der Fahrgastbeteiligung eingegangen, im Jahr davor 377. Mehrere Hinweise seien berücksichtigt worden. So seien auf der Linie RB 13 die Verbindungen so angepasst worden, dass Fahrgäste aus Rehna und Gadebusch in Schwerin bessere Anschlüsse an die Züge nach Rostock, Wismar und Berlin haben.

Inklusive des Saisonverkehrs, der zu Ostern auf der Strecke der Südbahn zwischen Parchim und Plau am See beginne, habe die VMV im Auftrag des Landes für das laufende Jahr 360 000 Zugkilometer mehr bestellt als 2019.

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