Bundesweite Aktion : Eventbranche in MV beteiligt sich an Night of Light

Auch der neue Markt in Rostock mit dem Rathaus soll rot ausgeleuchtet werden.

Auch der neue Markt in Rostock mit dem Rathaus soll rot ausgeleuchtet werden.

In mehreren Städten des Landes sind für die Nacht von Montag auf Dienstag entsprechende Aktionen geplant. Die Verantwortlichen wollen auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für ihre Branche aufmerksam machen.

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21. Juni 2020, 12:34 Uhr

In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns sind für die Nacht von Montag auf Dienstag kommender Woche Aktionen im Rahmen des Projekts „Night of Light“ angesagt. Mit der bundesweiten Aktion will die deutsche Veranstaltungswirtschaft auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für ihre Branche aufmerksam machen. Aktuell sollen laut Internetangaben der Veranstalter knapp 5000 Gebäude oder Plätze in rotes Licht getaucht werden. Tausende Firmen würden sich beteiligen.

Weiterlesen: Erste Night of Light in Warnemünde

Furcht vor einer Pleitewelle

Wie der Rostocker Veranstaltungstechniker Stefan Schmidt sagte, sei die Not in der Branche wegen der nahezu vollständigen Absage aller Events groß. Die Umsatzausfälle würden zu einer Pleitewelle führen. Deshalb soll beispielsweise in Rostock der Neue Markt mit dem Rathaus rot ausgeleuchtet werden. Die Aktion beschränke sich dort auf das Licht, Darbietungen im Bereich Kunst oder Kultur seien nicht geplant. Der Betätigungsbereich von Veranstaltungstechnikern sei riesig, sagte Schmidt. Sie verleihen Technik, stellen Personal für Bühnenbau zur Verfügung oder tragen zur Organisation von Festivals bei.

Großveranstaltungen verboten - mit Ausnahmen

Hintergrund von „Night of Light“ ist, dass Großveranstaltungen wie Volks- und Straßenfeste wegen der Corona-Pandemie noch bis mindestens Ende Oktober verboten bleiben, es gibt allerdings Ausnahmen. Das Verbot gilt nun für solche Veranstaltungen weiter, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist. Lassen sich diese Vorgaben einhalten, dann wäre demnach theoretisch schon am 1. September eine Großveranstaltung möglich.

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