Eröffnung der Reisemesse ITB : Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Regionalität

Bis in den Herbst hinein konnten Touristen bei schönstem Wetter den Aufenthalt am Warnemünder Ostseestrand genießen.

Bis in den Herbst hinein konnten Touristen bei schönstem Wetter den Aufenthalt am Warnemünder Ostseestrand genießen.

Im vergangenen Jahr stand MV als Partnerland im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen auf der Internationalen Tourismusbörse ITB. Dieses Jahr geht es wieder ein bisschen ruhiger zu.

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06. März 2019, 07:47 Uhr

In Berlin wird am Mittwoch (10.00 Uhr) die größte Reisefachmesse der Welt, die Internationale Tourismusbörse ITB, eröffnet. Bis zum kommenden Sonntag treffen dann rund 10 000 Aussteller aus mehr als 180 Ländern auf etwa 110 000 Fach- und 50 000 Privatbesucher. Wie in den Vorjahren will sich Mecklenburg-Vorpommern als Familienreiseland präsentieren und hat dabei den Rekord mit 30,9 Millionen Übernachtungen aus dem Jahr 2018 im Rücken. «Wir setzen stark auf Regionalität», sagte der Präsident des Landestourismusverbandes, Wolfgang Waldmüller. «Wir wollen uns über die regionalen Produkte international vermarkten.» Am Wochenende, wenn die Privatbesucher Zutritt zu den Messehallen haben, werde auch eine Verkostung angeboten.

Gelegenheit aus dem letzten Jahr genutzt

Dabei sei es im Gegensatz zu 2018 wieder eine «vergleichsweise normale ITB. Wir werden nicht den gleichen Aufwand wie im Vorjahr betreiben.» Der Nordosten hatte im Vorjahr als erstes Bundesland die Chance, sich als Partnerland auf der Weltbühne zu präsentieren. Die Gelegenheit sei gut genutzt worden, sagte Waldmüller. Als erstes Partnerland habe es Mecklenburg-Vorpommern geschafft, weltweit auf mehr als eine Milliarde Kontakte zu potenziellen Urlaubern zu kommen.

Weiterlesen: MV profitiert von der Reisemesse

Einer der Kommunikationsschwerpunkte in diesem Jahr sei die neue Kampagne «Inselbaukunst» der Insel Rügen, die architektonische Besonderheiten auf Deutschlands größtem Eiland in den Fokus rückt. Beworben werde auch die neue Erlebnisroute «ManufakTour», die Gäste zu 20 Orten in Westmecklenburg führt, in denen traditionelles Handwerk, Kunst, Design, Mode und regionale Produkte entstehen.

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