Ermittlungen in Stralsund : Havarierter Verkaufskutter zum Seehafen geschleppt

116222839.jpg

Das rund 14 Meter lange Verkaufsschiff wurde am Mittwoch vom Stadthafen zum zwei Kilometer entfernten Seehafen geschleppt.

von
30. Januar 2019, 11:49 Uhr

Die Wasserschutzpolizei hat ihre Ermittlungen zur genauen Ursache für das Sinken des Fischkutters „Anja“ in Stralsund fortgesetzt. Das rund 14 Meter lange Verkaufsschiff wurde am Mittwoch vom Stadthafen zum zwei Kilometer entfernten Seehafen geschleppt, wie ein Polizeisprecher sagte.

116222864.jpg
Foto: Stefan Sauer/dpa
 

Dort soll es per Schwerlastkran aus dem Wasser gehoben, dann an Land aufgebockt und noch einmal genauer untersucht werden. Wann mit einem Ergebnis zur Ursache der Havarie gerechnet wird, sei unklar.

Ursache soll Plankendefekt sein

Das etwa 40 Tonnen schwere Schiff war in der Nacht zu Sonntag im Stadthafen gesunken und war am Dienstag wieder gehoben worden. Verletzt wurde niemand.

Weiterlesen: Gesunkener Verkaufskutter gehoben - Ursache soll Plankendefekt sein

Nach Angaben des Schiffseigentümers wurde im unteren Bereich des Kutters von innen eine defekte Planke gefunden, an der Wasser eingesickert sein könnte. Der 1965 gebaute Holzkutter lag seit zehn Jahren als schwimmender Imbissstand im Stadthafen, hat aber auch noch einen eigenen Motor. Die Polizei erklärte mehrfach, bisher gebe es keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen