SVZ.de feiert Geburtstag : Ein Vierteljahrhundert im Netz

Eine Reise in die Vergangenheit: So änderte sich im Laufe der Zeit das Gesicht unserer Webseite.
Eine Reise in die Vergangenheit: So änderte sich im Laufe der Zeit das Gesicht unserer Webseite.

Schweriner Volkszeitung war am 5. Mai 1995 als erste deutsche Tageszeitung im Internet.

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05. Mai 2020, 05:00 Uhr

Hits, Klicks, Visits, Unique User und Conversion ... Die Währung unserer täglichen Online-Arbeit hat sich über die Jahre deutlich geändert. Heute aber, liebe Leserinnen und Leser, ist unsere Währung einmal einzig und allein Ihre Zufriedenheit! Sind Sie zufrieden, sind wir glücklich - und was kann einem am Geburtstag Schöneres passieren?

Umfassend, regional, lokal

25 Jahre svz.de... Ein Vierteljahrhundert ist es nun schon her, dass die Schweriner Volkszeitung am 5. Mai 1995 als nachweislich „erste deutsche Tageszeitung im Internet“ (Wikipedia, s. kleines Foto) Geschichte schrieb. Wenig später kamen auch die NNN und Der Prignitzer mit eigenen Webauftritten dazu. Heute werden monatlich von mehr als 4,5 Millionen Besuchern 9 Millionen Seiten aufgerufen.

 

Was mehr denn je zählt, sind loyale, also möglichst treue Nutzer. Sie wollen umfassend, vor allem aber regional und lokal informiert werden. Das, was quasi über den Gartenzaun passiert, interessiert - und das kann den Leserinnen und Lesern außer der Tageszeitung bzw. dem Newsportal und der App niemand bieten. Die Nachricht natürlich immer auf schnellstem Wege, mit Reportagen oder Hintergrundartikeln wollen Nutzer aber auch emotional und faktenbasiert abgeholt werden.

Das Smartphone gehört dazu

Das passiert in der heutigen Zeit immer stärker mobil: Lag der Anteil der Internet-Nutzung via Smartphone und Tablet noch vor sieben, acht Jahren bei knapp 15 Prozent, nutzte bereits 2015 die Hälfte aller Anwender ein mobiles Endgerät. Heute haben sich die Verhältnisse komplett gedreht und nur noch jeder Fünfte holt sich an einem PC Informationen aus dem Web. Ob auf dem Weg zur Arbeit, im Urlaub, immer häufiger aber auch in fast allen Lebenslagen gehört der Blick aufs Smartphone einfach dazu.

Dirk Buchardt
Alexander Hamacher

Dirk Buchardt

 

Aber nicht nur darauf. Da ist die Push-Nachricht, die inzwischen auch mit dezentem Vibrieren der Smartwatch am Handgelenk auf sich aufmerksam macht. Oder Alexa, Siri und wie die digitalen Begleiter noch alle heißen, die uns auf ein Schlüsselwort oder eine Frage die wichtigsten Infos zur aktuellen Verkehrslage, zum Wetter geben, zu einem gerade laufenden Song den passenden Interpreten oder aber in einer fremden Stadt den angesagtesten Italiener verraten.

Audio und Livestream: Neues Terrain für uns

Spannend für uns als aus einem Zeitungsverlag gewachsenes medienhaus:nord ist seit einigen Monaten das Thema „Audio“. Sei es „text to speech“ - eine Software, die es ermöglicht, mit künstlicher Intelligenz den Lesern Texte automatisch auch hörbar zu machen. Oder, was in unseren Augen viel mehr Charme hat, das Einsprechen der geschriebenen Beiträge – idealerweise vom Autoren selber, weil es viel authentischer klingt. Oder auch von professionellen Sprechern. Denn nicht überall kann man lesen, und Hörangebote zum Beispiel für Pendler am Steuer oder Patienten im Warteraum werden gern angenommen. Eine weitere Ergänzung sind verschiedene Podcast-Angebote für Kinder, Kultur- oder Sportbegeisterte.

„Von Couch zu Couch“ für Fans

Und – das werden Sie in den jüngsten Wochen gemerkt haben – auch Liveübertragungen von Pressekonferenzen oder Expertenrunden haben Einzug in unser Redaktionsleben gehalten. Mit den so genannten Streams konnten wir in den Corona-Zeiten auch ein Hilfsangebot für regionale Musiker schaffen: In unserer Reihe „Von Couch zu Couch“ bekommen jede Woche Singer-Songwriter und Bands die Möglichkeit, trotz Konzertabsagen bei den Fans in den Köpfen haften zu bleiben.

Es ist so viel passiert, einiges davon hätten wir uns noch vor Kurzem nicht vorstellen können. Fragen Sie also nicht, was als Nächstes kommt. Alles ist möglich - wir freuen uns drauf!

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