Düngeverbot in MV endet : Ab Freitag können Bauern wieder güllen

23-58410170.JPG

Landwirte dürfen wieder Gülle aus der Massentierhaltung auf ihre Felder bringen. Kritik von Naturschützern

von
31. Januar 2019, 14:34 Uhr

Von Freitag an dürfen Landwirte im Nordosten wieder Gülle auf ihren Feldern verteilen. Damit ende das Düngerverbot, das von Oktober bis Ende Januar gelte, teilte der Bauernverband am Donnerstag mit. Das aktuelle Wetter sei ideal, erklärte Verbandspräsident Detlef Kurreck. Am Morgen noch gefrorener Boden biete die notwendige Tragfähigkeit, um den Acker mit schweren Maschinen befahren zu können, ohne den Boden zu schädigen. Wenn die Erde dann gegen Mittag auftaut, könne sie die Gülle aufnehmen.

Umweltschützer beklagen hohe Nitratbelastung

Gülle aus der Massentierhaltung gilt Landwirten einerseits als unverzichtbarer Dünger auf den Feldern, andererseits ist sie laut Forschern und Umweltschützern die Hauptursache für starke Nitratbelastungen in Flüssen, Seen und der Ostsee. Im Meer führe Überdüngung zu Algenwachstum, Sauerstoffmangel und schließlich toten Zonen, in denen kaum mehr Leben möglich ist.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen