Rostock : Corona-Bürgertelefon wird eingestellt

Studenten beantworten am Corona-Bürgertelefon Fragen von Anrufenden.
Studenten beantworten am Corona-Bürgertelefon Fragen von Anrufenden.

Die Zahl der täglichen Anrufer war zuletzt stark zurück gegangen.

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15. Mai 2020, 09:06 Uhr

Das zu Beginn der Corona-Pandemie geschaltete Bürgertelefon der Stadt Rostock wird von Samstag an eingestellt. Zuletzt lag die Zahl der täglichen Anrufer nur noch bei etwa 60, wie die Stadt auf Anfrage mitteilte. Zeitweise waren es den Angaben zufolge etwa fünfmal so viele Anrufe täglich.

Über 6000 Anrufe gingen ein

Die Fragen seien mittlerweile weniger spezifisch zur Corona-Lage in Rostock, sondern eher allgemeiner wie zu den Betreuungen in Kitas und Schulen. Anrufe würden in Rostock aber weiterhin über die Fachämter und die Stadt beantwortet, das eingerichtete Corona-Bürgertelefon werde jedoch eingestellt. Viele Studenten hätten beim Bürgertelefon geholfen, die jetzt wieder studieren müssten. In knapp zwei Monaten seien mehr als 6000 Anrufe eingegangen.

Weiterlesen: Fragen über Fragen am Covid-19-Bürgertelefon

In Schwerin sei das Anrufaufkommen ebenfalls stark zurückgegangen, teilte die Landeshauptstadt mit. In Spitzenzeiten haben die Telefone rund 200 Mal am Tag geklingelt, hieß es. Seit vergangener Woche sei das Bürgertelefon bereits mit dem Servicetelefon des Bürgerbüros zusammengeschaltet. Die Nummer des Corona-Bürgertelefons sei nach außen hin jedoch weiterhin aktiv.

Fast nur noch Fragen zu Landesregelungen

Der Landkreis Rostock leitet sein Bürgertelefon auf die zentrale Bürgerrufnummer des Bundeslandes weiter, hieß es vom Landkreis. Die Fragen der zuletzt etwa 70 Anrufe täglich würden sich fast ausschließlich um Regelungen des Landes handeln.

Beim Corona-Bürgertelefon des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte kommen noch mehr als 100 Anrufe täglich an. Das Angebot solle zunächst weiterlaufen, hieß es vom Landkreis. In Spitzenzeiten klingelten die Telefone demnach rund 550 Mal am Tag.

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