Warnstreik der Busfahrer : Busse in Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim stehen am Dienstag still

Der Streit im Öffentlichen Personennahverkehr von Nordwestmecklenburg nimmt an Schärfe zu.
Der Streit im Öffentlichen Personennahverkehr von Nordwestmecklenburg nimmt an Schärfe zu.

Die Busse von Nahbus in Nordwestmecklenburg und der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim sind am Dienstagmorgen in den Depots geblieben.

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11. Februar 2020, 07:18 Uhr

Wegen eines Warnstreiks stehen am Dienstag seit Dienstbeginn die Busse in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim still. Die Busse von Nahbus in Nordwestmecklenburg und der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim seien am Morgen in den Depots geblieben, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Karl-Heinz Pliete, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Warnstreik sollte den ganzen Tag andauern. Pendler müssen sich auf Einschränkungen einstellen, besonders die Verbindungen zwischen Schwerin und Lübeck seien betroffen.

Das sind die Forderungen von Verdi

Verdi hatte in den vergangenen Wochen wiederholt zu Warnstreiks aufgerufen. Die Gewerkschaft fordert für die landesweit rund 1500 Mitarbeiter von Nahverkehrsbetrieben 2,06 Euro mehr Lohn pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar und einen Angleichungsschritt an andere Tarifgebiete von 100 Euro. Die Arbeitgeber hatten in der dritten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt, das Verdi als zu niedrig zurückwies. Am 17. Februar sollen die Verhandlungen in Rostock fortgesetzt werden.

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