Bundespolizei stellt gestohlenes Fahrzeug im Wert von 50.000 Euro sicher

svz.de von
16. Juli 2019, 15:33 Uhr

Am frühen Montagabend stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk auf der BAB 11 Höhe Anschlussstelle Penkun einen PKW Toyota Lexus mit schwedischen Kennzeichen fest. Eine fahndungsmäßige Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass diese für einen PKW Volvo ausgegeben waren. Auf Grund dieser Unstimmigkeiten wollten die Beamten das Fahrzeug kontrollieren und zeigten dies dem Fahrzeugführer unmissverständlich an. Der Kraftfahrer verlangsamte zunächst das Tempo, beschleunigte dann aber und wollte die Polizeistreife überholen. Das Fahrzeug konnte auf dem Standstreifen zum Stehen gebracht werden. Als Fahrzeugführer stellten die Bundespolizisten einen 28-jährigen polnischen Staatsbürger aus Gdansk fest. Einen Fahrzeugschein konnte er den Beamten nicht vorlegen. Bei der Inaugenscheinnahme des Fahrzeuginneren fanden die Beamten die Originalkennzeichen des Toyotas unter dem Fahrersitz und hinter dem Beifahrersitz einen GPS-Störsender. Die Display-Anzeige gab den Hinweis, dass der Schlüssel für diesen PKW nicht vorhanden ist. Anhand der Fahrgestellnummer konnte ermittelt werden, dass das Fahrzeug auf eine Leasing-Firma in Schweden zugelassen ist. Der Kraftfahrer muss sich jetzt wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls, der Hehlerei, der Urkundenfälschung und des Kennzeichenmissbrauchs verantworten. Zuständigkeitshalber übernimmt die Landespolizei die weiteren Ermittlungen.

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