Leopoldshagen : Brand zerstört Doppelhaus: Mann stirbt - Experte sucht Ursache

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Ein Feuer in einem Doppelhaus in Vorpommern endet tragisch. Ein Bewohner kommt nicht mehr rechtzeitig ins Freie und stirbt, vier andere können sich retten. Die Brandursache soll nun ein Gutachter herausfinden.

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23. März 2020, 06:36 Uhr

Bei einem Brand in einem Doppelhaus in Leopoldshagen (Vorpommern-Greifswald) ist ein Mann gestorben und das gesamte Haus schwer beschädigt worden. Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, war das Feuer am Sonntagabend in der Wohnung des 62-Jährigen ausgebrochen. Seine 63 Jahre alte Ehefrau und eine dreiköpfige Familie aus der benachbarten Haushälfte konnten sich retten. Ein Brandursachenermittler werde den Brandort zwischen Anklam und Ueckermünde am Montag untersuchen. Bisher sei unklar, ob ein technischer Defekt oder eine Fahrlässigkeit den Brand verursacht haben.

Keine Rettung mehr möglich

Das Feuer war nach ersten Ermittlungen im Küchen- und Wohn-Bereich in der Haushälfte des späteren Opfers ausgebrochen. Der 62-Jährige habe sich nicht mehr allein retten können, weil er wegen einer Vorerkrankung in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt war. Feuerwehrleute bargen den Mann zwar bewusstlos und mit schweren Brandverletzungen aus der Haushälfte. Er konnte aber trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche nicht mehr gerettet werden. Die Frau erlitt einen Schock und kam in eine Klinik.

Beide Haushälften des Flachbaus seien derzeit nicht bewohnbar. Der Schaden wird auf mehr als 100 000 Euro geschätzt. Die Bewohner der zweiten Haushälfte - eine 43-jährige Frau, ihr 46 Jahre alter Mann und ihre elfjährige Tochter - seien in einer Ferienwohnung untergekommen.

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