Mecklenburg-Vorpommern : Blitzerstatistik auf A20-Umleitung: Mehr als 58 000 Verfahren

Die Behelfsbrücke für die abgesackte Autobahn A20 kurz vor ihrer fertigstellung. Das kaputte Teilstück der Autobahn bei Tribsees in Vorpommern wird voraussichtlich frühestens Ende 2023 wieder vollständig befahrbar sein.

Die Behelfsbrücke für die abgesackte Autobahn A20 kurz vor ihrer fertigstellung. Das kaputte Teilstück der Autobahn bei Tribsees in Vorpommern wird voraussichtlich frühestens Ende 2023 wieder vollständig befahrbar sein.

Kurz vor Freigabe der Behelfsbrücke beim ehemaligen A20-Loch bei Tribsees am Mittwoch wurde eine beeindruckende Blitzerstatistik für die Umleitungsstrecke veröffentlicht.

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11. Dezember 2018, 13:08 Uhr

Seit dem Zusammenbruch der Autobahn und Einrichtung der Umleitungsstrecke seien wegen überhöhter Geschwindigkeit 43 784 Verwarngeld- und 14 792 Bußgeldverfahren eingeleitet worden, berichtete die Kreisverwaltung am Dienstag.

Die Höhe der Einnahmen wurde mit 1,3 Millionen Euro beziffert. Damit würden Sach- und Personalkosten in Höhe von rund 850 000 Euro gedeckt, sagte Landrat Stefan Kerth (SPD). Acht Mitarbeiter wurden zusätzlich eingestellt. Die Mehreinnahmen werden dem Kreishaushalt zugeführt. Eine zweckgebundene Verwendung etwa für die Bewohner von Langsdorf und Böhlendorf gebe das Haushaltsrecht nicht her.

Die stationäre Messeinrichtung in Langsdorf bleibe wie von den Anwohnern gewünscht dort stehen. Die Anlage von Böhlendorf werde auf die Behelfsbrücke in Fahrtrichtung Lübeck umgesetzt. Ein weiteres Messgerät werde auf der Brücke in Richtung Stralsund aufgestellt. Auf der Brücke werde Tempo 60 gelten.

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