Corona-Krise in MV : Beratungszahlen bei Verbraucherzentrale steigen

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Verbraucher haben in Zeiten der Corona-Krise viele Fragen. Eine Anlaufstelle kann die Verbraucherzentrale sein. Diese werden in MV deutlich häufiger kontaktiert als noch im vergangenen Jahr.

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13. Juni 2020, 13:14 Uhr

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet in der Corona-Krise einen massiven Anstieg der Beratungsgespräche. Zwischen März und Mai wendeten sich Verbraucher rund 1600 Mal an die Einrichtungen, wie die Verbraucherzentrale auf Anfrage mitteilte. Das sei mehr als doppelt so oft wie im Vorjahreszeitraum, als es etwa 700 Beratungen gegeben habe.

Viele Fragen würden in der Corona-Krise dem Bereich Freizeit zugeordnet, worunter beispielsweise die Bereiche Reise- und Veranstaltungsrecht gehörten. Viele hätten zudem Fragen zu ihren Verträgen in Fitnessstudios gestellt.

Reiserecht ist derzeit das Hauptthema. Wiebke Cornelius, Leiterin Fachbereich Recht der Verbraucherzentrale MV
 

Aufgrund der verschiedenen Corona-Einschränkungen in den deutschen Bundesländern und in Europa sei es selbst für die Verbraucherzentrale nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. „Nur weil es in einem Land Corona-Fälle gibt, rechtfertigt das noch nicht eine kostenlose Stornierung“, erläuterte Cornelius.

Mittlerweile seien Vor-Ort-Termine bei den vier Verbraucherzentralen in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Stralsund wieder möglich. Zu Beginn der Corona-Pandemie sei dies nicht möglich gewesen.

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