Mecklenburg-Vorpommern : Bei Tageseltern beginnt die reguläre Kinderbetreuung

 

 

Es gibt allerdings weiterhin einige Auflagen, um eine Ansteckung durch das Coronavirus zu verhindern.

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11. Mai 2020, 08:25 Uhr

Für die rund 4500 Kinder bei Tagesmüttern und Tagesvätern im Nordosten beginnt an diesem Montag wieder die reguläre Betreuung. Bei einer Tagespflegeperson dürfen laut Gesetz nur bis zu fünf Kinder betreut werden, so dass das Risiko einer Ausbreitung des Coronavirus geringer ist als in einer deutlich größeren Kita. Höchstens zwei Tagesmütter oder -väter dürfen sich zusammenschließen. Deshalb wird mit der Normalisierung dort begonnen. Eine Woche später sollen die rund 13 600 Vorschulkinder in die Kitas zurückkehren dürfen.

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Nun mehr systemrelevante Berufe

Als erster Öffnungsschritt in der Kinderbetreuung war bereits vor zwei Wochen die Notbetreuung deutlich ausgeweitet worden. Mehr Berufe von Eltern gelten seither als systemrelevant. Auch Alleinerziehende werden stärker berücksichtigt. Aktuell werden nach Dreses Worten mehr als 20 Prozent der landesweit rund 112 000 Kita-Kinder wieder betreut. Vor der Ausweitung der Notbetreuung waren es rund 4 Prozent gewesen.

Die Kitas in Mecklenburg-Vorpommern waren wie die Schulen Mitte März geschlossen worden, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Ende April musste eine Kita in Waren (Mecklenburgische Seenplatte) ihre Notbetreuung vorläufig schließen, nachdem ein dreijähriges Kind positiv auf das Virus getestet worden war.

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Grenzschließung Problem für viele Einwohner

Der Grenzverkehr in Corona-Zeiten ist an diesem Montag, 16 Uhr, Anlass für ein Treffen von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) mit CDU-Bundes- und Landespolitikern, Vertretern von Gesundheitswesen und Polizei in Linken (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Viele Einwohner der deutsch-polnischen Region leiden unter der Schließung der Grenze. Vor allem Schüler und Berufspendler sind dadurch beeinträchtigt - sowohl Polen, die zur Arbeit oder zur Schule nach Deutschland pendeln, als auch Polen, die auf der deutschen Seite leben und in Polen arbeiten oder lernen. Zu dem Treffen werden nach Angaben des Innenministeriums CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor und Landrat Michael Sack (CDU) erwartet.

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