Fleischindustrie in MV : Backhaus: Freiwillige Maßnahmen wirken

Blick in einen Fleischbetrieb.
Blick in einen Fleischbetrieb.

Nach der Corona-Infektionswelle in einem Tönnies-Schlachtbetrieb in Nordrhein-Westfalen hat Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) betont, dass die Verhältnisse im Nordosten anders seien.

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18. Juni 2020, 17:47 Uhr

Nach der Corona-Infektionswelle in einem Tönnies-Schlachtbetrieb in Nordrhein-Westfalen hat Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) betont, dass die Verhältnisse im Nordosten anders seien. „Die großen fleischverarbeitenden Betriebe haben sich unter unserer Mitwirkung freiwillig zu einem Maßnahmenpaket gegen die Ausbreitung des Corona-Virus verpflichtet“, sagte Backhaus am Donnerstag. „Ich begrüße das sehr.“

Fremde müssen draußen bleiben

Zu den Maßnahmen gehört demnach das tägliche Fiebermessen bei allen Beschäftigten vor Arbeitsbeginn. Betriebsfremde dürften die Firmen nicht betreten. Wer länger als eine Woche im Urlaub oder krank sei, werde vor Arbeitsantritt untersucht. Diese Schutzmaßnahmen würden ausnahmslos durchgeführt, sagte Backhaus. Seit dem 25. Mai seien 354 Proben auf Covid-19 untersucht worden, alle mit einem negativen Ergebnis.

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