Mecklenburg-Vorpommern : Auswärtige Jäger mit Jagdbezirk dürfen wieder einreisen

 
 

Gestattet ist aber weiterhin nur die Einzeljagd. Jagdgäste müssen weiter draußen bleiben.

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28. April 2020, 17:33 Uhr

Auswärtige Jäger mit einem Jagdbezirk in Mecklenburg-Vorpommern dürfen vom 1. Mai an im Land wieder dem Wild nachstellen. Das habe das Kabinett am Dienstag beschlossen, teilte das Agrarministerium mit. Gestattet ist demnach aber weiterhin nur die Einzeljagd. Ansitze zu zweit seien nur Mitgliedern aus ein und demselben Haushalt erlaubt. Jagdgästen ist die Einreise weiterhin nicht gestattet.

Mecklenburg-Vorpommern brauche die auswärtigen Jäger, um die überhöhten Schalenwildbestände zu regulieren, sagte Agrarminister Till Backhaus (SPD). Das Land habe in diesem Jahr die Jagdzeiten verlängert. Bereits seit dem 16. April dürfen Reh-, Rot- und Damwild bejagt werden. „Wir machen das, damit der Wald eine Chance bekommt, sich trotz Klimastress aus eigener Kraft zu erholen“, sagte Backhaus. Auch im Kampf gegen die drohende Afrikanische Schweinepest sei MV auf Unterstützung angewiesen. Deshalb werde den Eigenjagdbesitzern, Jagdpächtern und Inhabern von entgeltlichen Begehungsscheinen ohne ersten Wohnsitz in MV die Einreise zur Jagd ermöglicht. Wie viele Jäger aus anderen Bundesländern genau dazugehören, ist laut Landesjagdverband nicht bekannt.

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