Mecklenburg-Vorpommern : Atemmasken für Gerichtsvollzieher aus dem Gefängnis

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Im Justizvollzug in MV sind mehr als 4000 Mund-Nase-Bedeckungen genäht worden. Sie gingen sowohl an Mitarbeiter in allen Bereichen der Justiz als auch an Gefangene.

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04. Juni 2020, 16:36 Uhr

Die rund 80 Gerichtsvollzieher in Mecklenburg-Vorpommern werden mit genähten Atemschutzmasken aus dem Gefängnis ausgestattet. Die Gerichtsvollzieher kehrten langsam wieder zum Normalbetrieb zurück, sagte die Vorsitzende des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Gerichtsvollzieherbundes, Karina Gottschalk, bei der Übergabe der Masken am Donnerstag. Damit seien sie wieder verstärkt im Außeneinsatz unterwegs.

„Bislang waren wir nur in Eilsachen bei den Schuldnern und ermöglichten ihnen, in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen vieles telefonisch zu regeln“, sagte Gottschalk. Derzeit habe jeder Gerichtsvollzieher schätzungsweise 100 aufgeschobene Termine, etwa Räumungen, Zählersperrungen und Zwangsvollstreckungen.

Im Justizvollzug des Landes sind in den vergangenen Wochen mehr als 4000 Mund-Nase-Masken genäht worden. Sie gingen an Mitarbeiter in allen Bereichen der Justiz und auch an Gefangene, wie Ministerin Katy Hoffmeister (CDU) erklärte.

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