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Demographie : 96 332 Menschen zieht es nach MV, 93 221 gehen fort

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

MV gewinnt als Wohnort spürbar an Attraktivität, verliert aber dennoch Einwohner.

Mecklenburg-Vorpommern gewinnt als Wohnort spürbar an Attraktivität, verliert aber dennoch Einwohner. Wie das Statistische Amt gestern in Schwerin mitteilte, überstieg die Zahl der Zuzüge im Vorjahr erstmals seit 1996 wieder die Zahl der Abwanderungen. So ließen sich 96 332 Menschen im Nordosten nieder, 93 221 kehrten dem Land hingegen den Rücken. Das sogenannte Wanderungssaldo lag 2013 mit 3111 Personen somit im Plus. Das hatte es zuvor seit 1990 nur zweimal gegeben: 1995 und 1996.

Doch konnte auch die Trendumkehr nicht verhindern, dass die Einwohnerzahl im Land erstmals unter die 1,6-Millionen-Marke fiel. Laut Statistikamt lebten Ende 2013 genau 1 596 505 Menschen in MV. Das waren 3822 weniger als 2012.

Grund für diesen neuerlichen Rückgang um 0,2 Prozent ist die unverändert geringe Zahl von Geburten. So wurden im Vorjahr im Nordosten 12 560 Kinder geboren, 1,3 Prozent weniger als 2012.

Gleichzeitig starben im Vorjahr 19 830 Menschen, 4,9 Prozent mehr als 2012. Daraus errechnet sich für 2013 ein Bevölkerungsminus von 7270, das durch die Zuzüge gemildert wurde.

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