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Restaurantkutter gesunken : 60 Gäste retten sich an Land

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ein zu einem Imbiss umfunktionierter Fischkutter ist im Hafen bei Dranske-Kuhle (Vorpommern-Rügen) vollgelaufen und gesunken.

Ein zu einem Imbiss umfunktionierter Fischkutter ist im Hafen bei Dranske-Kuhle (Landkreis Vorpommern-Rügen) vollgelaufen und teilweise gesunken. Rund 60 Gäste waren am Donnerstagnachmittag an Bord, als plötzlich Wasser auf das 17 Meter lange Holzschiff schwappte, wie die Wasserschutzpolizei Sassnitz gestern mitteilte. Alle konnten sich an Land retten. Wenig später kenterte der Kutter – vermutlich, weil eine Planke gebrochen war.

Seit Donnerstag versucht die Feuerwehr, den Kutter zu bergen – das wird vermutlich erst heute gelingen. Gestern waren die Einsatzkräfte damit beschäftigt, Tausende Liter Wasser aus dem Kutter zu pumpen und ihn mit einem Kran zu heben. Da durch das Volllaufen Öl aus dem Rumpf austrat, wurden rund um das Schiff Ölsperren installiert und das Wasser-Öl-Gemisch abgesaugt.

Die Wasserschutzpolizei geht davon aus, dass zu viele Menschen an Bord waren, wie ein Sprecher erklärte. Nach Darstellung der Feuerwehr stammt das Schiff noch aus DDR-Zeiten. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar. 

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