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Mecklenburg-Vorpommern

25. September 2017 | 04:46 Uhr

50 Tonnen tote Fische

vom

svz.de von
erstellt am 20.Jun.2010 | 06:17 Uhr

Görslow | Der lange Winter hat in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommerns zugefrorenen Seen und Teichen zu einem dramatischen Massenfischsterben geführt. Insgesamt seien mindestens 50 Tonnen verendete Fische entsorgt worden, teilte der Landesanglerverband in Görslow mit. Hinzu kämen große Mengen toter Fische, die am Grund der Gewässer verblieben. Besonders betroffen seien ausgewachsene Marmor- und Silberkarpfen gewesen, sagte Verbands-Geschäftsführer Axel Pipping. In einigen Gewässern seien vermutlich die gesamten Bestände ausgelöscht worden. Die von Anglern geborgenen Fischkadaver wurden in einer Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgt. Die Kosten dafür beziffert der Verband auf mehr als 10 000 Euro. Der wirtschaftliche Schaden sei deutlich größer, sagte Pipping.

Für den Neubesatz der betroffenen Gewässer mit Jungfischen habe der Verband einen Notfallfonds in Höhe von 65 000 Euro aufgelegt. Bislang weigerten sich die meisten Landkreise, die Entsorgung zu finanzieren.

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