Gesundheit MV : 50 Millionen Euro für Klinikinvestitionen

Künftige Mediziner, die hier im Land arbeiten wollen, werden von vielen Seiten umworben.
Künftige Mediziner, die hier im Land arbeiten wollen, werden von vielen Seiten umworben.

Im neuen Jahr soll das Zusammenspiel von stationärer und ambulanter Versorgung noch besser klappen

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30. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern will im kommenden Jahr Investitionen in Krankenhäusern mit rund 50 Millionen Euro fördern. „Die Krankenhauslandschaft Mecklenburg-Vorpommerns ist grundsätzlich sowohl strukturell als auch baulich gut aufgestellt“, sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) laut einer vorab verbreiteten Pressemitteilung.

Die stationäre Gesundheitsversorgung sei durch 37 moderne Krankenhäuser sichergestellt. Aktuell seien im Krankenhausplan 10 047 Betten und 1339 tagesklinische Plätze ausgewiesen. Im zu Ende gehenden Jahr habe das Land rund 27 Millionen Euro Fördermittel für neue Investitionsmaßnahmen an Krankenhäusern und rund 23 Millionen Euro Pauschalfördermittel ausgereicht. So habe der Erweiterungsneubau der Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie an den Helios Kliniken in Schwerin begonnen. Die Erweiterung des Neurologischen Rehabilitationszentrums Greifswald sei fertiggestellt worden. In Karlsburg werde die Dialyseabteilung umgebaut, in Wolgast werde eine psychiatrische Tagesklinik neu gebaut.

Seit 1990 flossen laut Glawe mehr als zwei Milliarden Euro in die Krankenhäuser. Im Fokus der Gesundheitspolitik des Landes steht nach den Worten des Ministers 2018 die Verbesserung der medizinischen Versorgung insbesondere in weniger stark besiedelten Regionen. „Wir müssen den demografischen Wandel mit einer alternden Bevölkerung, die Veränderung der Morbidität und den zunehmenden Fachkräftebedarf bewältigen.“ Zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung sollten die Schnittstellen zwischen der ambulanten und stationären Behandlung überwunden werden. Dazu sei 2017 ein fünfjähriges Modellprojekt gestartet worden.

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