Mirow : 50-Euro-Scheine flattern vom Baum herab

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Mysteriöser „Geldregen“ in Mirow: Die Feuerwehr entdeckt in einer 13 Meter hohen Baumkrone eine Einkaufstasche mit 200000 Euro.

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10. Juli 2015, 11:03 Uhr

Ungewöhnlicher „Geldregen“ in der Kleinstadt Mirow in der Mecklenburgischen Seenplatte: Von einem Baum flatterten bereits am vergangenen Sonnabend 50-Euro-Scheine herab, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Zuvor hatten die Sender NDR 1 Radio MV und Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern über den Vorfall berichtet.

Spaziergänger, die das Geld fanden, sammelten es nicht ein, um damit zu verschwinden, sondern informierten die Polizei. Die Beamten riefen die freiwillige Feuerwehr zu Hilfe. Die Einsatzkräfte entdeckten in der Baumkrone in etwa 13 Metern Höhe eine Einkaufstüte mit mehr als 200 000 Euro in 50-Euro-Scheinen. Die Tüte steckte in einem an den Enden ursprünglich durch Kappen verschlossenen Plastik-Abflussrohr zwischen zwei Ästen.

Inzwischen meldete sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Mann bei der Polizei, der behauptete, das Geld gehöre ihm. Die Polizei prüfe die Angaben noch. Laut Ostseewelle soll der Mann ein Unternehmer aus Mirow sein, der das Geld vor seiner Frau im Baum versteckt hatte.

Ihm soll auch ein Einfamilienhaus in Mirow gehören, das am frühen Freitagmorgen in Flammen stand, berichtete die Ostseewelle. Feuerwehrleute versuchten laut Polizei, das Haus zu retten. Es entstand ein Schaden von rund 150 000 Euro. Das Haus ist unbewohnbar. Verletzt wurde niemand. Als das Feuer ausbrach, war niemand zu Hause. Die genaue Brandursache war nach Polizeiangaben zunächst unklar.

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