30 Jahre nach Mauerfall : Ex-SED-Machtzentren bleiben Verwaltungssitze

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Auch Staatskanzlei in Schwerin und Landesbetrieb für Bau und Liegenschaften in Rostock in Ex-SED-Gebäude - in Neubrandenburg wird ein weiterer Bau saniert

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30. Juli 2019, 15:24 Uhr

30 Jahre nach dem Mauerfall dienen die früheren Machtzentren der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) in den drei Nordbezirken weiter als Verwaltungssitze. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin, Rostock und Neubrandenburg ergab, haben die Staatskanzlei von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und das Finanzministerium in Schwerin sowie der Landesbetrieb für Bau und Liegenschaften und städtische Behörden in Rostock ihre Büros in solchen lange sanierten Ex-SED-Gebäuden. In Neubrandenburg wird derzeit der für Mecklenburg-Vorpommern letzte Ex-«Rat des Bezirkes» mit der «Bezirksleitung der SED» saniert.

18,4 Millionen Euro Landesmittel

In den achtgeschossigen Bau am Friedrich-Engels-Ring sollen mit Hilfe des Landes 18,4 Millionen Euro fließen. Dort werden die Stadtverwaltung und Teile der Kreisverwaltung Mecklenburgische Seenplatte einziehen. Die drei Nordbezirke waren nach Protesten und dem Mauerfall 1990 aufgelöst worden und bildeten - außer Prignitz und Uckermark - das Land Mecklenburg-Vorpommern. 

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