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Tourismusverband gibt Ziele für 2013 vor : 28 Millionen Übernachtungen

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Der Tourismusverband will im Jahr 2013 die 28 Millionen Übernachtungen erreichen. Diese Marke wurde in diesem Jahr knapp verfehlen. Das Wetter im Sommer machte allen Beteiligten einen Strich durch die Rechnung.

svz.de von
erstellt am 24.Dez.2012 | 09:54 Uhr

Rostock | Mit dem Ziel, die Zahl von 28 Millionen Übernachtungen zu erreichen, geht der Tourismusverband in das Jahr 2013. "Aller Voraussicht nach werden wir diese Marke in diesem Jahr knapp verfehlen", sagte der Chef des Landestourismusverbands, Bernd Fischer, am Wochenende. Allen Beteiligten sei bewusst, dass das Ziel für 2013 nur zu erreichen ist, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehöre das Wetter, das in diesem Sommer Hoteliers oder Campingbetreiber einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

2011 waren 27,6 Millionen Übernachtungen gezählt worden, im Jahr davor 27,7 Millionen. Die bisherige Rekordzahl von 28,4 Millionen Übernachtungen hatte das Jahr 2009 gebracht. Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern sei weit davon entfernt, sich im Glanze des Erfolgs der vergangenen Jahre zurückzulehnen, sagte Fischer. Es gebe einige dringende Probleme zu klären. Dazu zählten beispielsweise der Fachkräftemangel oder Verkehrsprobleme gerade an Wochenenden auf den Inseln.

Die Bilanzverbesserung 2013 soll ohne eine wesentliche Erhöhung der Bettenzahl erreicht werden. "Die Zeiten vom Bau großer Hotels ist vorbei, auch wenn 2013 beispielsweise das A-ja-Hotel in Warnemünde oder das Motel One in der Rostocker Innenstadt eröffnet werden", sagte Fischer. Landesweit gibt es 185 000 Gästebetten in Häusern mit zehn und mehr Betten. Rund 100 000 Schlafgelegenheiten auf Campingplätzen und 150 000 Privatbetten kommen hinzu. "An diesen Verhältnissen wird sich künftig wenig ändern, geringe Zuwächse werden durch den Abbau in manchen Häusern ausgeglichen", so Fischer.

Der Verband hat zusammen mit dem Wirtschaftsministerium eine Studie in Auftrag gegeben, um die Ausrichtung des Tourismus besser steuern zu können. So sei festgestellt worden, dass es bei der Auslastung von Betten in Ferienwohnungen Probleme gebe. Möglicherweise seien einige dieser Kapazitäten ohne einen konkreten touristischen Bedarf entstanden, sondern beispielsweise um Geld anzulegen. Es müsse geschaut werden, wie viele Gästebetten der Markt in diesen Regionen verträgt.

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