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Mecklenburg-Vorpommern

18. Dezember 2017 | 17:37 Uhr

23 Minuten in einer anderen Welt

vom

svz.de von
erstellt am 01.Jan.2012 | 08:21 Uhr

Warnemünde | Es sind scheinbar endlose 23 Minuten, die gestern 70 000 Besucher ins Staunen und Träumen versetzt haben. Bei der 13. Inszenierung von "Leuchtturm in Flammen" wurde aus dem Warnemünder Wahrzeichen ein Symbol des Glücks - so lautete auch das diesjährige Motto.

Als der Leuchtturm um Punkt 18 Uhr grün erstrahlte, wurde es inmitten der Menschenmassen ganz still. Ruhige Klaviermusik setzte auf der ganzen Promenade ein und die bunten Laserstrahlen verliefen ins Endlose. Es sind Szenen wie diese, die Rebecca Göhler jeden Neujahrstag wieder an den Strand treibt. "Ich weiß gar nicht, zum wievielten Mal ich heute hier bin", sagt die 21-Jährige. Obwohl die gebürtige Rostockerin inzwischen in Lübeck studiert, ließ sie es sich gestern nicht nehmen, zurück nach Warnemünde zu kommen und sich das Spiel aus Licht, Laser, Feuer und Live-Performance anzusehen. Mit ihrer Familie staunte sie über das Spektakel. "Sie lassen sich jedes etwas Neues einfallen", sagt Rebecca. Langweilig sei es bisher nie gewesen.

Zum Jahresauftakt wollten auch Andy Krüger und Beate Kleyer etwas Besonderes erleben und fuhren an den Strand von Warnemünde, wo sie sich mit Wunderkerzen auf die große Show vorbereiteten. "Ich habe mich vor allem auf den Auftritt der Sängerin Aaniyah gefreut", sagt Andy. Seine Freundin hingegen wollte sich einfach nur verzaubern lassen - und das ist auch gelungen. Während ein Feuerwerk aus Goldregen auf den Leuchtturm niederging, klammerte sie sich an ihren Liebsten und ließ sich von der romantischen Atmosphäre mitreißen. Wie diesem Paar erging es auch vielen anderen, die sich auf der Promenade, den Dünen oder am Strand einen möglichst guten Ort zum Zuschauen gesucht haben.

Gute Sicht hatte auch die sechsjährige Henrike, die mit ihrem Papa Rico Srock zum allerersten Mal den Leuchtturm in seinen symbolischen Flammen erlebte. Von seinen Schultern aus erblickte das Mädchen das große Farbenspiel am Himmel und staunte. "Wir haben uns eigentlich schon 2011 vorgenommen, hierher zu kommen, doch dann klappte es irgendwie doch nicht", sagt Rico. Am Ende der 23 Minuten inmitten von Feuerwerk, Lasershow und Live-Performance wurde das große Feuerwerk als Finale gezündet und versetzte das Wahrzeichen noch einmal in strahlenden Glanz. Glück, das könne jeder finden, der es sucht - so die Botschaft der 13. Inszenierung von "Leuchtturm in Flammen". Mit dieser optimistischen Botschaft endete das Spektakel.

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