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Fördergelder für Privatinvestitionen in Plau : 2013 zum letzten Mal Sanierungsmittel

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Plaus Bürgermeister Norbert Reier informierte auf der jüngsten Stadtvertretersitzung, dass zwar die Strandstraße zur Badewannenrallye eröffnet wurde, doch fehlen noch Papierkörbe und Parkscheinautomaten.

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erstellt am 09.Aug.2012 | 12:06 Uhr

PLAU AM SEE | Plaus Bürgermeister Norbert Reier informierte auf der jüngsten Stadtvertretersitzung, dass zwar die Strandstraße zur Badewannenrallye eröffnet wurde, jetzt aber noch Restarbeiten folgen. So fehlen noch Papierkörbe und Parkscheinautomaten. Auch muss noch die Beschilderung für die Bootstouristen vervollständigt werden. Die entsprechenden Dinge sind bestellt, bislang aber noch nicht geliefert worden.

Reier teilte außerdem mit, dass die Metow 4 (das letzte Stück der Eldepromenade zum See hin) fertig gestellt wurde. Die Setzungsschäden an der Mole sind weitgehend behoben. Der Turm wird bis Mitte August fertig gestellt sein. Am Mittwoch, 22. August, um 15 Uhr wird die gesamte Anlage zur Nutzung freigegeben. Sie unterliegt wie auch die Metow 3 und die Strandstraße der Bewirtschaftung durch die Tourist-Info PIau am See GmbH.

Dank des Förderinstrumentes Ländlicher Wegebau laufen die Arbeiten in Quetzin am Unkel-Bräsig-Weg planmäßig. Mit der Befestigung dieses Abschnitts verbessert sich zum einen die Infrastruktur im Ortsteil Quetzin, zugleich wird damit die Verbindung des Radweges von der B 103 zur Quetziner Straße am Richtberg hergestellt. Die Arbeiten sollen bis Ende August angeschlossen sein. Die Schlussrechnung wird im September beim Fördermittelgeber eingereicht.

Am 23. Juli erhielt die Stadtverwaltung den Förderbescheid über die Mittel zur Innenstadtsanierung für 2012 in Höhe von 450 000 Euro einschließlich des 33-prozentigen Eigenanteils in Höhe von 150 000 Euro. Das Geld steht für die nächsten Jahre für Privatinvestitionen bereit. Gleichzeitig teilte die Landesregierung mit, dass 2013 letztmalig Sanierungsmittel bereitgestellt werden. Der Bürgermeister hält es für erforderlich, mit dem städtischen Sanierungsträger BIG konzeptionell zu prüfen, welche Probleme daraus entstehen und wie weit die Stadt mit den bereitgestellten Mitteln kommt. Anschließend steht nochmals eine Verständigung mit dem Wirtschaftsministerium an, damit die Sanierung der Innenstadt möglichst hochwertig abgeschlossen werden kann.

Die Tourist-Info GmbH Plau am See hat 2011 einen Jahresgewinn von genau 23 559,13 Euro erwirtschaftet. Der Jahresabschluss kann im Sekretariat der Stadt Plau am See bis zum 26. August während der Öffnungszeiten der Verwaltung eingesehen werden. Durch den neuen Abschluss konnte der Verlustvortrag aus dem Jahr 2010 in Höhe von nicht ganz 22 000 Euro eliminiert werden.

"Die Gesellschaft hat sich wirtschaftlich stabilisiert", konstatierte Reier, der zudem darüber informierte, dass die Stadt die ehemalige Wäscherei an der Quetziner Straße ersteigert hat. Das Gelände soll in einen Parkplatz umgestaltet werden. Die Stadt ist inzwischen auch Eigentümer des Burggrabens, so dass jetzt das ganze Gebiet in das städtische Entwicklungskonzept einbezogen werden kann. Nachdem jetzt die bodenrechtliche Fragen geklärt werden konnten, habe der Ausbau des "Zentrum-Parkplatzes" auf dem Gelände der ehemaligen Wäscherei sowie seine fußläufige, barrierefreie Verbindung mit dem Burghofgelände absolute Priorität. Im der Tourismuskonzeption der Stadt ist zu lesen: "Diese Maßnahme ist eine wesent1iche Voraussetzung für die Entwicklung und den Ausbau des Burghofes zu einem touristischen und kulturellen Zentrums der Stadt. (Arbeitstitel

"Kulturforum Burghof"). Wichtig für die Tagesgäste ist ein ausreichendes Angebot von Parkplatzen (kein Parkplatz - kein Besuch) im Stadtgebiet und an den Badestellen."

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