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Geschwindigkeitskontrollen auf der A 20 : 196 statt 80 „Sachen“

vom
Aus der Onlineredaktion

Kontrolle: Jeder Zehnte rast auf der Autobahn Lübeck-Stettin

svz.de von
erstellt am 09.Aug.2017 | 20:45 Uhr

Auf der Autobahn 20 Lübeck-Stettin (Szczecin) wird gefährlich viel gerast. Das haben Kontrollen der Polizei in einer Baustelle am Parkplatz Ravensmühle bei Strasburg (Kreis Vorpommern-Greifswald) ergeben, wie Diana Mehlberg als Sprecherin der Polizei gestern in Neubrandenburg sagte. Von rund 21 000 kontrollierten Fahrzeugen seit Juli war bei vorgeschriebenen 80 Stundenkilometern jeder zehnte Autofahrer mehr als 20 „Sachen“ zu schnell und muss mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

„Noch schlimmer haben sich 580 Fahrzeugführer benommen“, sagte Mehlberg. Diese waren mehr als 41 Stundenkilometer in Richtung Osten schneller unterwegs als erlaubt und dürften um ein einmonatiges Fahrverbot kaum herumkommen. „Spitzenreiter“ sei ein Autofahrer aus Greifswald gestern Morgen gewesen. Dieser wurde mit 196 Stundenkilometern gemessen, wo 80 erlaubt waren. Der Bußgeldkatalog sehe eine Strafe in Höhe von mindestens 600 Euro, zwei Punkte in der „Verkehrssünderkartei“ und ein dreimonatiges Fahrverbot vor.

„Der Mann ist aber kein Einzelfall“, sagte Mehlberg. Zuvor waren Raser mit 191, 189 und 187 Stundenkilometern ertappt worden. Sie sollten sich auf Post von der Bußgeldstelle und ein dreimonatiges Fahrverbot gefasst machen.

Die Polizei kontrolliert im Osten derzeit schwerpunktmäßig die Geschwindigkeit, da Raserei zu den Hauptunfallursachen im Nordosten gerechnet wird.

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