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Mecklenburg-Vorpommern

13. Dezember 2017 | 21:54 Uhr

Zweite Handball-Liga : 19 Wochen der Wahrheit

vom

Ab sofort geht es in der zweiten Handball-Bundesliga der Männer Schlag auf Schlag über 19 Wochen bis zum Finale am 2. Juni. Mit dabei auch die beiden Mecklenburger Vertretungen Post Schwerin und HC Empor Rostock.

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2012 | 10:13 Uhr

Schwerin/Rostock | Ab sofort geht es in der 2. Handball-Bundesliga der Männer Schlag auf Schlag über 19 Wochen bis zum Finale am 2. Juni. Dabei legen die beiden Mecklenburger Vertretungen Post Schwerin und HC Empor Rostock - deren beider Ziel der Klassenerhalt ist - einen Frühstart ins Handball-Jahr 2012 hin. Während die Landeshauptstädter wegen des in zwei Wochen anstehenden Reitturniers in der Sport- und Kongresshalle den Rückrundenauftakt gegen den Tabellenzweiten TV Neuhausen um eben jene 14 Tage auf morgen vorziehen mussten, holen die Ostseestädter am gleichen Tag im Duell der Kellerkinder die Heimpartie vom 26. Dezember gegen den TV Korschenbroich nach.

Wir hörten uns in beiden Lagern um:

SV Post Schwerin

Für die Post-Sieben kommt es gleich knüppeldick, die Schweriner beginnen gegen die Top drei: Nach dem Duell gegen den Zweiten aus Neuhausen kommt die Woche darauf der Dritte TuSEM Essen, der gerade seine Aufstiegsambitionen öffentlich gemacht hat. Und dann geht es zum Spitzenreiter nach Minden. "Da müssen wir gleich zu sehr guter Form auflaufen", so Trainer Christian Prokop, der zudem auf die Karte Post-Fans setzt. "Neuhausen verlor zuletzt in Eisenach wegen der vielen Emotionen des Publikums dort. Das erhoffe ich mir auch hier." Zugleich sieht Prokop einen gar nicht so großen Unterschied zwischen dem Spitzentrio und seiner Mannschaft: "Die Liga ist so ausgeglichen. Feinheiten machen da die Unterschiede aus." Bis auf Jakub Vanek (Knochenhautreizung) kann man beim SV Post alles aufbieten und will gegen die Schwaben aus Neuhausen besser aussehen als beim 26:34 zum Saisonstart. Rückraum-Mann Sven Thormann ist da zuversichtlich. Zugleich aber sind für ihn die "fünf Punkte Vorsprung bis zum Abstiegsplatz lange nicht sicher. Jedes Wochenende gibt es in dieser Liga ein verrücktes Ergebnis nach dem anderen."

HC Empor Rostock

Optimismus pur beim Tabellenschlusslicht HC Empor: "Wir werden am Ende nicht unten stehen. Wir haben noch 22 Spiele, da gibt es 44 Punkte. Theoretisch können wir damit noch aufsteigen", verkündet Empor-Kapitän Jens Dethloff nicht ohne Selbstironie. "Wir gucken nur auf uns und wollen so viele Punkte wie möglich holen. Nach dem letzten Spieltag schaue ich auf die Tabelle und dann sehe ich, ob es gereicht hat. Vorher lohnt es sich nicht. In dieser Liga kann so viel passieren", verkündet der Käpt’n.

Bei Rostocks Trainer Norbert Henke werden die Worte vor dem morgigen Heimspiel gegen den Vorletzten TV Korschenbroich gar martialisch: "Sieg oder Blut im Schuh!" In der Tat darf der HCE, der gegen den TVK noch ohne den avisierten Neuzugang auskommen muss, diese Partie nicht verlieren. "Das wird unsere Rückrunde. Unter dem eine sehr gute Arbeit leistenden Norbert Henke, der auch viel mit seinen Mannen spricht, hat die Mannschaft wieder zueinander gefunden, will und wird die Klasse halten", verkündet Vereinschef Jens Gienapp, der zugleich Selbstkritik übt: "Die Mannschaft ist ein Konstrukt zu 70 Prozent des völlig abgetauchten Bernd-Uwe Hildebrandt und 30 von Holger Schneider. Da hätten wir früher Einfluss nehmen müssen."

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