P+S-Werften : 1850 Arbeitern droht die Transfergesellschaft

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Der Betriebsrat der P+S-Werften und die IG Metall bereiten sich auf eine Transfergesellschaft für die Beschäftigten vor. Das Insolvenzausfallgeld für die rund 1850 Beschäftigten läuft Ende Oktober aus.

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24. September 2012, 07:46 Uhr

Wolgast/Stralsund | Der Betriebsrat der P+S-Werften und die IG Metall bereiten sich auf eine Transfergesellschaft für die Beschäftigten vor. "Eine Transfergesellschaft wäre für uns die schlimmste der möglichen Alternativen", sagte gestern der Betriebsrat der Wolgaster Werft, Carsten Frick. "Wir hoffen weiter, dass wir die bestehenden Aufträge abarbeiten können und sich über ein Bieterverfahren ein Käufer findet." Heute berät der Gläubigerausschuss der P+S-Werften in Schwerin über die Lage der Werften. Das Insolvenzausfallgeld für die rund 1850 Beschäftigten läuft Ende Oktober aus. Mehrere Werften hatten bereits Interesse an einem Kauf der Werften geäußert, darunter die arabische Abu Dhabi Mar und die Tamsen-Werft in Rostock.

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