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Mecklenburg-Vorpommern

24. November 2017 | 05:04 Uhr

Komasaufen : 17-Jähriger stirbt nach Party

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Komasaufen mit tragischem Ausgang: Jugendlicher leblos an einem Feldweg in Nienhagen gefunden

Ein tragischer Todesfall erschüttert die Menschen im Landkreis Rostock: Nach einer Party in Nienhagen ist ein 17-Jähriger gestorben – offenbar an den Folgen exzessiven Alkoholkonsums. Gert Frahm, Sprecher der Polizeiinspektion Güstrow, bestätigte den Tod des Schülers. „Ein Kapitalverbrechen können wir ausschließen“, sagt er.

Das Unglück ereignete sich am vergangenen Wochenende. Der 17-Jährige stammte aus  Satow und war am Freitagabend mit Freunden zu einer Geburtstagsfeier im rund 25 Kilometer entfernten Nienhagen gefahren. Diese fand in einem Einfamilienhaus auf einem großen Grundstück zwischen Nienhagen und Steinbeck statt. Zahlreiche Jugendliche zelteten auf einer Wiese. Alkohol floss offenbar in Strömen.

Am frühen Sonnabendmorgen machte sich der 17-Jährige offenbar alleine auf den Rückweg. Noch in der Nähe des Grundstücks brach er zusammen und blieb an einem Gebüsch liegen. Den Zwischenfall bemerkte niemand – erst als es hell war wurde der Jugendliche entdeckt. Ein hinzugerufener Notarzt konnte da nur noch seinen Tod feststellen. Möglicherweise war der 17-Jährige an seinem eigenen Erbrochenen erstickt.

Während die Kriminalpolizei den Ort des Todes untersuchte und Gäste der Feier vernahm, legten Freunde am Wohnhaus der Familie Blumen nieder und entzündeten Kerzen. Auf einem Transparent schrieben sie: „Getroffen vom Schlag des Schicksals wurdest Du von uns gerissen. Auf ewig denken und vermissen wir Dich alle.“Die Polizei setzt indessen ihre Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglücks fort. Ein Todesermittlungsverfahren werde eingeleitet, so Frahm.

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