Schwerin : 17,6 Millionen Euro aus SED-Vermögen

 
 

Großteil sollen in ein Programm zur Digitalisierung in der privaten Wirtschaft fließen

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29. November 2017, 05:00 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern bekommt 17,6 Millionen Euro aus der Liquidation des SED-Vermögens. Das teilten Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Vincent Kokert, am Dienstag in Schwerin mit.

Im Koalitionsausschuss einigten sich die Spitzen beider Regierungsparteien am Montagabend auf folgende Verteilung des Geldes: Zehn Millionen Euro sollen in ein Programm zur Digitalisierung in der privaten Wirtschaft fließen. Mit drei Millionen Euro soll ein Programm zur Sanierung und Modernisierung von Gedenkstätten aufgelegt werden. Mindestens eine Million Euro davon soll für Gedenkorte verwendet werden, die an DDR-Unrecht erinnern.

Weitere 2,6 Millionen Euro sind - verteilt auf vier Jahre - für die Anschaffung von Großgeräten im Sport reserviert worden, wie es weiter hieß. Für „besondere regionale Strukturmaßnahmen“ haben die Koalitionäre zwei Millionen Euro vorgesehen. Kokert sagte, damit könne zum Beispiel eine Kita oder Schule im östlichen Landesteil gebaut werden, eventuell in kirchlicher Trägerschaft.

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