Eine Woche auf der Flucht : 118 Hinweise auf Gewalttäter

Dutzende Einsatzkräfte, mehrere Spürhunde und ein Hubschrauber waren gestern mit der Suche nach dem geflohenen Sträfling beschäftigt. Unter anderem wollen Zeugen ihn in einer Kleingartenanlage in Sievershagen gesichtet haben. Fotos: Stefan Tretropp
Dutzende Einsatzkräfte, mehrere Spürhunde und ein Hubschrauber waren mit der Suche nach dem geflohenen Sträfling beschäftigt. Unter anderem wollen Zeugen ihn in einer Kleingartenanlage in Sievershagen gesichtet haben.

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16. März 2015, 20:30 Uhr

Der Rostocker Gewalttäter, der vor einer Woche bei einem Arztbesuch entkommen war, ist weiter auf der Flucht. Inzwischen gebe es 118 Hinweise aus der Bevölkerung, doch keiner habe bislang zum Erfolg geführt, sagte eine Polizeisprecherin gestern. Es sei ein europaweiter Haftbefehl ausgestellt worden.

Der zwei Meter große Mann war vor einer Woche in Begleitung zweier Pfleger in die Rostocker HNO-Klinik gebracht worden. Dort bedrohte er die Pfleger mit einer Schere und konnte entkommen. Nach einer Verurteilung wegen Raubes und Körperverletzung saß er im sogenannten Maßregelvollzug in Rostock-Gehlsdorf.

Unterdessen ist auch ein Profil des Mannes in einem sozialen Netzwerk aufgetaucht. Darin gibt es Hinweise, dass der Gewalttäter mit seiner Flucht möglicherweise die Rückverlegung in die Justizvollzugsanstalt Bützow vermeiden wollte.

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