Potsdam : Zahl der Imker im Land nimmt zu

Brandenburgs Bienenhalter erhalten  jährlich 300  000 Euro Unterstützung.
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Brandenburgs Bienenhalter erhalten jährlich 300 000 Euro Unterstützung.

Ende 2012 gab es im Land insgesamt 3 539 Imker mit etwa 38 900 Bienenvölkern. Damit nahm die Zahl der registrierten Bienenhaltungen in den letzten zehn Jahren um gut die Hälfte zu.

svz.de von
10. Dezember 2013, 15:08 Uhr

Immer mehr Brandenburger halten Bienen. Ende 2012 gab es im Land insgesamt 3 539 Imker mit etwa 38 900 Bienenvölkern. Das geht aus einem Bericht des Landwirtschaftsministeriums für den Ausschuss für Infrastruktur und Landwirtschaft des Potsdamer Landtags hervor. Vor zehn Jahren waren es lediglich 2 272 Imker mit 29 500 Bienenvölkern. Damit nahm die Zahl der registrierten Bienenhaltungen in den letzten zehn Jahren um gut die Hälfte zu. „Es ist eine erfreuliche Situation, dass die Zahl der Imker und Bienenvölker in Brandenburg steigt“, sagte Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD). „Und ich freue mich, dass da auch junge Imker dazukommen.“

Wie aus einem dem Prignitzer vorliegenden Bericht hervorgeht, stehen auf Grundlage der so genannten „Honig-Verordnung“ rund 300 000 Euro pro Jahr zur Unterstützung der Imkerei zur Verfügung. Dieses Geld wird zur Hälfte vom Land und von der EU finanziert. Unterstützt werden etwa Schulungen, die Ausbildung von Bienensachverständigen, Maßnahmen zur Verbesserung der Honigqualität und die Förderung von Neuimkern. Für die Nachwuchsgewinnung bei den Imkern wurden seit 2005 rund 400 000 Euro aufgewandt, die insgesamt 425 Neuimkern mit 2491 Bienenvölkern zur Verfügung standen. Mit etwa einer halben Million Euro unterstützt das Land auch das „Länderinstitut für Bienenkunde“ in Hohen Neuendorf. Es führt etwa Forschungen zur Vaaroamilbe durch, die als wichtiger Bienenschädling gilt.


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