Wunderblutkirche wird Fernsehkulisse

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ZDF überträgt im Juni einen Sonntagsgottesdienst live aus Bad Wilsnack

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08. Mai 2019, 12:00 Uhr

Bad Wilsnack | „Kamera läuft. Ton auch. Und Action“. So oder so ähnlich wird es im Juni in der Wunderblutkirche in Bad Wilsnack heißen. Diese für eine Kirche eher untypischen Begriffe erklingen, wenn ein Fernsehteam des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) aus dem Wilsnacker Gotteshaus einen ZDF-Fernsehgottesdienst überträgt. Am 16. Juni ist es soweit. Dann wird Christian Stäblein, Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, als Gastprediger den Gottesdienst zum Thema „Wunder“ in Wilsnack mitgestalten.

Zirka 30 Mitarbeiter des Produktionsteams werden am Wochenende vom 14. bis 16. Juni in der Kurstadt gastieren. „Die ersten Beteiligten kommen bereits am Donnerstagabend“, berichtet Bad Wilsnacks Pfarrerin Anna Trapp unserer Redaktion. „Am Freitag beginnt dann der Aufbau. Den Übertragungswagen gilt es anzuschließen, schließlich ist der Gottesdienst eine Liveübertragung“. Ebenfalls freitags würden die ersten Ton- und Lichtproben beginnen. Gleiches geschehe am Samstag.

Viele Bad Wilsnacker Einwohner und Kirchenmitglieder beteiligen sich an diesem besonderen Event. „Es gibt einen Projektchor, in dem Sängerinnen und Sänger aus verschiedenen Bad Wilsnacker Chören zusammen singen“, erzählt Trapp. Derzeit laufen die Proben. Ebenfalls übernehmen Wilsnacker Sprechrollen, tragen Texte und Fürbitten vor. Diese werden gerade geschrieben.

„Einige Menschen erzählen von ihren kleinen und großen Wundern“, so Trapp.

Jugendliche würden als Kabelhilfen für das ZDF arbeiten, wieder andere Einwohner versorgen das Produktionsteam mit Getränken und Speisen.

Der Gottesdienst beginnt am Sonntag dann um 9.30 Uhr. Doch die Zuschauer sollen schon eine halbe Stunde vorher vor Ort sein und sich ihre Plätze suchen. „Sie werden dann, wie es beim Fernsehen üblich ist, auf die Sendung vorbereitet. Ich werde die Lieder mit den Besuchern einüben und ihnen den Ablauf des Gottesdienstes erklären“, sagt Anna Trapp.

Vorher anmelden müssten sich die Gottesdienst Teilnehmer nicht. „Unsere Kirche ist zum Glück groß genug. Jeder interessierte Wilsnacker und Prignitzer kann kommen. Ich freue mich über eine volle Kirche“, so die Pfarrerin.

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