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Positive Entwicklung : Weniger Arbeitslose in Brandenburg

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter gut. Auch junge Leute kann das Land locken.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Brandenburg erneut gesunken. Etwa 123 800 Menschen waren im Mai ohne Job – knapp 4200 weniger als im April. Die Arbeitslosenquote lag bei 9,3 Prozent, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Damit sank der Anteil um 0,3 Prozentpunkte. „Die Brandenburger Wirtschaft zeigt sich nach wie vor stabil und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst“, sagte der Chef der Regionaldirektion, Dieter Wagon, laut Mitteilung.

Die Arbeitslosenquote lag im Mai in Deutschland insgesamt bei 6,6 Prozent. Der Arbeitsmarkt profitierte in dem Monat nicht so stark vom üblichen Aufschwung im Frühling. „Denn in Brandenburg setzte die saisonale Belebung in diesem Jahr weitaus früher ein, als das sonst der Fall ist“, erklärte Wagon. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt fiel der Effekt insgesamt schwach aus. Ein Grund ist der milde Winter. Wetterabhängige Branchen stellten schon früher wieder Personal ein.

Als besonders erfreulich wertete Wagon, dass weniger Jugendliche unter 25 Jahren in Brandenburg arbeitslos waren. Wenige Wochen vor den Sommerferien setze nun der Endspurt am Ausbildungsstellenmarkt ein. Im Mai waren noch knapp 6000 junge Leute gemeldet, die eine Azubi-Stelle suchten. Dem standen mehr als 6500 offene, gemeldete Plätze gegenüber. Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg berichteten, in Brandenburg seien noch viele attraktive Ausbildungsplätze zu haben.

Gemessen an den Arbeitslosenzahlen steht Brandenburg besser da als noch ein Jahr zuvor. Im Vergleich gab es etwa 7700 Arbeitslose weniger als im Mai 2013; die Quote sank um 0,5 Prozentpunkte.

Unternehmen in Berlin und Brandenburg suchen auch weiter Fachkräfte, etwa im Einzelhandel, in Logistikbetrieben, in Reinigungsberufen und bei Zeitarbeitsfirmen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) appellierte in einer Mitteilung vor allem an Jugendliche, im Land zu bleiben: „Wir brauchen jeden.“

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